Sarajevo wirbt gerne für sich als das Jerusalem des Balkans. Tatsächlich treffen hier der Islam, das orthodoxe und das römisch katholische Christentum, sowie das Judentum aufeinander.

Über lange Jahre hinweg funktionierte das Zusammenleben friedlich, und war geprägt von gegenseitigen Respekt füreinander. Doch im Balkankrieg wurden die Kirchen instrumentalisiert. Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft wurde allzu oft mit der Zugehörig zu einer Entität gleichgesetzt.

Nach dem Krieg sind alle Glaubensgemeinschaften noch da, Sarajevo wirbt wieder mit dem Bild der religiösen Vielfalt der Stadt um Besucher und Touristen. Die führenden Figuren der Glaubensgemeinschaften sind um Schadensbegrenzung bemüht und treffen sich regelmäßig im „interrelegious council“ um wieder Miteinander in Dialog zu finden.
 
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Jakob Finci - Vorsitzender der jüdischen Gemeinde

 
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Mustafa Ceric - Großmufti

 
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Metropolit Nikolai - serbisch-othodoxe Kirche

 
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Kardinal Pulic - römisch-katholische Kirche

 
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Gebetsraum der Synagoge Sarajevo

 
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Gazi-Husrev-Beg-Moschee

 
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serbisch-orthodoxe Kirche

 
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römisch-katholische Kirche